|
Eine lange Geschichte
1921 kauften die Steyler Missionare das heutige Areal St. Paul mit der dazugehörigen Sommerwirtschaft und erbauten 1925/26 das Missionshaus St. Paul. Es diente ihnen bis 1968 als Internat und sogenannte Missionsschule für die gymnasiale Ausbildung von Schülern, die sich der Gemeinschaft der Steyler Missionare anschließen wollten.
Nach 1968 stand das Internat auch für andere Schüler zur Verfügung. 1980 wurde es geschlossen und zu einer Tagungsstätte umgebaut. Seit 1980 beherbergte St. Paul das Noviziat der beiden deutschen Ordensprovinzen und seit 1994 auch der Österreichischen und der Schweizer Ordensprovinz der Steyler Missionare. Durch die Verlegung des Noviziats nach Berlin und durch die sich für den Unterhalt der Tagungsstätte ergebenden finaziellen und personellen Probleme gezwungen, entschieden sich die Steyler Missionare 2004, ihre Niederlassung St. Paul aufzugeben.
"St. Paul hat in der Hofgut Stift Kloster Machern AG einen adäquaten Käufer gefunden. Schaut man zurück, stellt man fest, dass der Käufer auch schon in der Vergangeheit für das Haus St. Paul eine Rolle gespielt hat, denn bis 1883 war St. Paul bereits im Besitz des Kloster Machern. Überzeugt hat uns letztlich das Bemühen, St. Paul zu erhalten und das Investitionskonzept, das die Hofgut Stift Kloster Machern AG verfolgt, " erklärt Pater Heinz Schneider, Vizeprovinzial der deutschen Provinz der Steyler Missionare.
"Besonders wichtig ist uns die Einbindung der Ordensleute bei all unseren Planungen für St. Paul. Wir wünschen uns, dass die Steyler Missionare noch lange Zeit in St. Paul aktiv bleiben und Gottesdienst und Seelsorge für die Menschen der Region aufrecht erhalten," betont Hans Jürgen Lichter, Vorstand der "Hofgut Stift Kloster Machern AG"
| Die Vermögensverwaltung St. Paul GmbH plant |
|
St. Paul ein Dorf |
|
- den Erhalt der Klosterkirche
- einen Klosterladen
- ein Ausflugslokal
- eine Klinik für traditionelle chinesische Medizin
- ein Seniorenpflegeheim
- eine Apotheke
- ein Sanitätshaus
- eine Kindertagesstätte
- eine Tierarztpraxis
- einen landwirtschaftlichen Betrieb
- ein Mehr-Generationen-Dorf
|
|
- mit Modellcharakter
- mit verbindlichen Nachbarschaften
- wo Alt und Jung zusammenleben
- ohne Hetz und Hast
- mit mehr Lebensqualität
- mit Erhaltung der regionalen Besonderheiten
- mit Aufwertung der hei- mischen Erzeugnisse
|
|